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Moin und herzlich willkommen auf meiner Website!

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Moskau (Russland), Februar 1995

Mein Name ist Kai, ich bin 30 Jahre alt und Promotionsstudent an der Universität Oldenburg im U-Bahn-losen Land Niedersachsen (Deutschland). Die meiste Zeit meines Lebens habe ich in einer Stadt ohne Schienenverkehr verbracht, bis ich Ende 2002 dann nach Bremen zog - eine der ersten Städte Deutschlands mit elektrischen Straßenbahnen überhaupt (seit 1890). 

Diese kleine Seite soll kurz ein paar Daten und Bilder über mich liefern und versucht außerdem zu erklären, wie ich denn dazu gekommen bin, mich mit U-Bahnen bzw. dem Nahverkehr insgesamt zu beschäftigen. Es ließt sich ein wenig wie ein Reisebericht über meine Entdeckungsreisen in diversen U-Bahnsystemen der Welt. 

Ich präsentiere auf meiner Website einige Fundstücke aus meiner Sammlung von Haltestellenansagen (hauptsächlich von U-Bahn-Systemen), die ich in den letzten Jahren gesammelt habe. Zwar gab es in einigen Städten schon früh Ansagen vom Tonband, aber viele Betriebe haben sich erst in den letzten Jahren dazu durchringen können, ein automatisches Ansagesystem einzuführen, so dass mein Hobby eigentlich relativ neu ist. 

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Berlin, 04.07.1999, U-Bahnhof Uhlandstraße (U15)
Schon als kleines Kind habe ich immer bei Besuchen bei meinen Großeltern darum gebettelt, mit der Straßenbahn fahren zu dürfen. Leider hatte man sie in meiner Heimatstadt schon 1960 abgeschafft, so dass Straßenbahnfahren für mich etwas Besonderes war. Damals gab es schon Ansagen vom Tonband, und ich habe mit 6 Jahren schon die Straßenbahnfahrer damit beeindruckt, dass ich die Haltestellen auswendig kannte.

Allerdings kam ich erst im Jahre 1997 auf die Idee, bei meinen Fahrten mit U- und Straßenbahn einen Kassettenrekorder mitzunehmen und die Ansagen auf Band zu speichern. Das war während eines mehrtätigen Aufenthaltes in Berlin. Seitdem fährt der Rekorder immer mit, auch wenn ich mittlerweile schon den zweiten Apparat verschlissen habe.

Da ich relativ nahe am Ruhrgebiet wohne, lag es nahe, zunächst dort die Straßenbahnen zu erkunden und die Ansagen zu sammeln - bei einer Streckenlänge von knapp 500 km allein im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr ein Projekt, das heute noch nicht abgeschlossen ist.

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Atlanta, GA (USA), 15.06.2000, Station Airport (South Line)


New York City, NY (USA), 06.08.2000, Station 14 St-Union Sq

Da mich mein Studium für ein Jahr in die USA (in die Nähe von Atlanta, Georgia) führte, bekam ich die einmalige Gelegenheit, auch mehrere U-Bahnsysteme in den USA zu erkunden.

In einem so aufs Auto fixierten Land machen diese sich leider ziemlich rar. Glücklicherweise hatte ich mit Atlantas MARTA (eine Art S-Bahnsystem) ein System in akzeptabler Reichweite, das sogar noch ein sehr informatives System von Haltestellenansagen hatte. Auch konnte ich auf meinen Reisen durch das Land die U-Bahn bzw. Stadtbahnsysteme von Washington DC, Baltimore (Maryland), Philadelphia (Pennsylvania) und New York City (New York) besuchen.

Bedauerlicherweise hatten die Systeme in Washington DC und Baltimore keine automatischen Haltestellenansagen. Auch im größten U-Bahnsystem der Welt (die New Yorker U-Bahn) werden die Ansagen noch vom Zugbegleiter per Mikro gemacht (versteht keiner), lediglich die ab 1999 ausgelieferten Züge besitzen ein Ansagesystem. Philadelphia hat seine neuen Züge der Market-Frankford Line mit einem Ansagesystem ausgestattet, nur lag mein Rekorder den Tag im Auto, das weit weg an einer S-Bahn-Station geparkt war.

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London (UK), 21.01.2002, Picadilly line Zug hinter Rayners Lane
Anfang Januar 2002 hatte ich dann (endlich) die Gelegenheit, das älteste U-Bahnsystem der Welt zu besuchen - London. Nach all den Artikeln über die Probleme bei englischen Eisenbahnen war ich überrascht, wie modern das System doch anmutet (solange, bis ich 10 Minuten im Tunnel feststeckte). Auch die Ansagen waren entsprechend ausführlich, auch wenn die britische Terminologie nach meinem langen Amerika-Aufenthalt etwas gewöhnungsbedürftig war.

Aus London zurück, entdeckte ich BVE - ein Eisenbahnsimulationsprogramm. Mittlerweile ist fast das gesamte Londoner U-Bahnsystem für BVE erhältlich, teilweise auch mir Originalansagen. Dies hat mich beflügelt, diese Seite zu entwerfen, um nicht nur meine Ansagen aus London für andere zugänglich zu machen.

 

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Hamburg, 07.08.2003, Linie U1 an der Haltestelle Kellinghusenstr.
Nach meinem Umzug nach Bremen liegt Hamburg näher als jemals zuvor, aber irgendwie finde ich nur selten Zeit, auch mal einen Tag nach Hamburg zu fahren. Aber ab und zu klappt's dann doch, so wie z.B. hier im Sommer 2003 mit einem Besucher aus England.
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Düsseldorf (D), 17.09.2004 an der Haltestelle Hubertushain.


London (England), 14.05.2004 an der Station Hainault

Amsterdam ist eigentlich gar nicht so weit weg, aber trotzdem habe ich es nie geschafft, dort mal mit der U-Bahn (Metro) zu fahren. Kein Wunder, fährt sie doch durch so berüchtigte Stadtteile wie Bijlmermeer (wo vor ein paar Jahren mal ein israelisches Flugzeug in ein Riesen-Wohnblock gerast ist). Aber im April 2004 habe ich es dann doch geschafft. Leider hat mein Rekorder unterwegs schlapp gemacht, so dass ich nur insgesamt 4 Ansagen aufnehmen konnte. 

Kurz nach meinem Amsterdam-Trip war ich (noch einmal) für eine Woche in London und bin meinem Ziel näher gekommen, zumindest eine Linie komplett zuhaben (leider hat es nicht ganz geklappt).

 

 

 

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Amsterdam (NL), 06.05.2005, Haltestelle Rozengracht


Warburg, 23.07.2005, Bahnhof
Warburg (RegioTram Kassel)

 

Ein Kurztrip nach London hat mir auch mal wieder die Möglichkeit verschafft, ein paar mehr Ansagen von der dortigen U-Bahn zu sammeln. Diesmal erwartete mich keine Überraschung, denn die Ansagen hatten sich seit meinem letzten Besuch nicht verändert, so dass ich im Wesentlichen da weitermachen konnte, wo ich aufgehört hatte.

Der Frühling führte mich noch einmal nach Amsterdam. Dort allerdings hatte man die Züge inzwischen mit neuen Ansagen ausgestattet, so dass ich ansagenmäßig wieder von vorne anfangen musste. Allerdings haben mittlerweile auch alle Straßenbahnlinien in Amsterdam automatische Ansagen erhalten, was jedoch die Fahrer nicht davon abhält, über Mikro die Fahrgäste mit eigenen Ansagen über bizarre Attraktionen (z.B. das Foltermuseum) entlang der Strecke zu unterhalten.

Außerdem habe ich mir im Sommer einmal ein Herz genommen und bin nach Kassel gefahren. Obwohl es nur knapp 170 km von meiner Geburtsstadt Osnabrück entfernt liegt, ist es äußert schwer, dorthin zu gelangen. Mit dem Zug muss man viele Umwege in Kauf nehmen, kann nur mit Regionalzügen fahren und muss drei Mal umsteigen. Mit dem Auto kann man den direkten Weg nehmen...jedoch fehlen ca. 40 km Autobahn um Bielefeld, was einen Zeitverlust von knapp einer Stunde bedeutet. Also habe ich die "Chance" ergriffen und bin mit dem Auto nur nach Warburg(Westf.) gefahren, um die RegioStadtbahn auszuprobieren, deren Ausbau in Kassel mit großen Schritten voranschreitet (siehe Bild links).

 

 

 

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Nottingham (GB), 05.06.2006,
Haltestelle Phoenix Park

Auch im Jahr 2006 habe ich mir wieder die Zeit für eine Reise nach England genommen. Dieses Mal habe ich mich aber nicht auf London beschränkt, sondern habe mir 8 Tage Zeit genommen, alle modernen Stadtbahnsysteme in England zu bereisen. Dies sind: London (Croydon Tramlink und Docklands Light Railway), Birmingham (Midland Metro), Manchester (Metrolink), Sheffield (Supertram), Nottingham (Express Tram). Erstaunlich, dass bis in die 1980er Jahre nur ein einziges Straßenbahnsystem in England existierte - Blackpool (das ich nicht bereist habe). Danach sind dann die oben genannten Systeme eröffnet worden, wobei häufig still liegende Eisenbahntrassen genutzt worden sind. Natürlich habe ich auf die Ansagen aller Systeme gesammelt. Nervig ist allerdings das ständige Gepiepse in englischen Bahnen - warum eine Tür nicht öffnen kann, ohne das ein ohrenbetäubender Piepton aus dem Lautsprecher tönt, will mir nicht ganz aufgehen. Aber vielleicht liegt es daran, dass die Engländer Straßenbahnfahren nicht mehr gewohnt waren.

Nach einer sehr langen Pause habe ich es endlich wieder einmal nach Berlin geschafft, wenn auch nur für 24 Stunden und mit einem Besucher, so dass kaum Zeit für das U-Bahn-Fahren blieb. Seit meinem letzten Besuch in Berlin hat sich das Liniennetz sowie die Ansagen verändert (jetzt gibt es Metro-Linien, die in den Ansagen auch explizit ausgewiesen werden). Außerdem sind die neuen H-Züge mit einer veränderten Ansage weiter auf dem Vormarsch. Davon abgesehen hat sich auch Berlin selbst noch ein wenig gewandelt, obwohl Bauprojekte wie der Potsdamer Platz auch bei meinem vorherigen Besuch in 2002 schon (fast) fertig waren. Die größte Veränderung war sicherlich die Eröffnung des "Hauptbahnhofs" (Lehrter Bahnhof), den ich leider auch benutzen musste. Viel zu voll (dafür, dass er faktisch im Niemandsland liegt)!

 

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Blackpool (GB), 01.09.2007,
Haltestelle Thornton Gate
Bonn, Amsterdam und England...so lassen sich die Hauptziele des Jahres 2007 zusammenfassen. Die Entscheidung, nach Bonn zu fahren, war eine spontane, aber trotzdem konnte ich das gesamte Netz abfahren und neue Ansagen sammeln (bzw. bei den Stadtbahnen überhaupt erstmals Ansagen). In Amsterdam hatte ich dann sogar zwei Tage Zeit, das Metro- und Straßenbahnnetz zu erkunden.
Im Spätsommer ging es dann (wieder einmal) für eine Woche nach England. Mein Ziel war es, Englands einziges noch originales Straßenbahnsystem in Blackpool zu besuchen (siehe Bild links). Der sehr gemischte, größtenteils über 50 Jahre alte Wagenpark und das "Illuminations"-Fest (bei dem nicht nur die gesamte Hauptstraße [Promenade] der Stadt sondern auch Straßenbahnen bunt beleuchtet werden) haben den Besuch abwechslungsreich und einzigartig gemacht. Daneben war ich auch noch einmal in Manchester, Sheffield und London (Tramlink und Docklands Light Railway), um die restlichen Strecken, die ich im Jahr zuvor noch nicht gesehen hatte, abzufahren. Nun habe ich alle Straßenbahnstrecken in Großbritannien erkundet.

Wenn noch Fragen offen geblieben sind, dann schickt mir doch einfach eine E-Mail. Vielleicht habt ihr ja sogar selbst Ansagen gesammelt? Dann her damit!

   (kabra2mail@yahoo.de)

Kai






Impressum:
Kai Brackschulze
Thedinghauser Str. 109
28201 Bremen
kabra2mail@yahoo.de

Hinweis:

Die hier präsentierten Aufnahmen stellen beispielhaft die Nutzung von Ansagen des jeweiligen Verkehrs- betriebs dar. Alle Aufnahmen stammen von mir selbst, aufge- nommen im laufenden Betrieb. Eine kommmer- zielle Nutzung und eine Veröffentlichung der Aufnahmen wird ausdrücklich untersagt!

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(c) Kai Brackschulze 2008